JK

gebundenes Heft | 21,5 x 27 cm | 50 Seiten | matt

 

 

UNTIL WE GET HOME | ein fotografisches Essay

Manche Lebensabschnitte werden durch ein ungewisses Suchen bestimmt. Man weiß nicht was man sucht, man will auch nichts finden. Man will nur den Zustand des Suchens. Ein Finden würde diesen Schwebezustand, das "Dazwischen-sein" beenden. Die Frage nach dem "wer oder was ich sein will" soll nicht gleich, erst irgendwann beantwortet werden. Sich „Dahintreiben lassen“ eröffnet Möglichkeiten. Eine davon zu ergreifen würde bedeuten, dass andere sich nicht mehr bieten – allerdings heißt das auch, bisherige verstreichen zu lassen. Dieser Zustand ist oft Resultat eigener Vergangenheit - erzwungen oder freiwillig. Suche, Abstand gewinnen, zeitlich und räumlich, Suche nach Orten, die man noch nicht kennt, scheint eine Lösung – vorerst. Um das "Sich-Selbst-Finden", also dieses ultimative Suchen, erträglich zu machen, begibt man sich auf Reisen. Erstmal Flucht - ungeplant, vage, nie irgendwo ankommen, nirgendwo dazugehören, kein Verweilen - trotzdem neugierig, alles aufsaugend, um dann vielleicht irgendwann nach Hause zu zurück zu kehren – oder eines zu finden - mit großer Lust auf alte und die neuen Freunde.

weitere Bilder>>